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Bedenklich
In ihrem Weblog macht sich Marie Ringler ernsthaft Sorgen, um unsere Gesellschaft; eine Gesellschaft in der Menschen von anderen Menschen leben können, die ihre Zahnfüllungen zu Geld machen müssen.
Zukunftsjob: Lateinlehrer
science.orf.at: Latein-Renaissance an Österreichs Schulen
TV-Tipp: Lichter

Heute Nacht wiederholt ARTE um 1h10 “Lichter” von Hans-Christian Schmid (bekannt als Regisseur von “23”). [Ankündigung]
“Lichter” ist ein Film über Menschen, die durch ihr Schicksal für zwei Tage untrennbar miteinander verbunden sind, sie stehlen und betrügen, lieben und helfen, hoffen und verzweifeln. Mit all ihren Fehlern und Schwächen, aber auch mit guten Vorsätzen und ihrer ganzen Kraft versuchen sie, sich in dieser verwirrenden Welt zu orientieren und ihren Platz zu finden – manche im Licht und andere in der Dunkelheit.
Metroblogging Leopoldstadt: Grätzelmanagement
Aufgabe des Grätzelmanagements ist es Initiativen und Maßnahmen zur Verbesserung der Situation im Grätzel gemeinsam mit der ansässigen Bevölkerung und den UnternehmerInnen auszuarbeiten, wobei darauf geachtet wird, dass auch die Umsetzung von der Bevölkerung selbst vor Ort getragen wird. Der integrierte Ansatz soll durch die Bündelung von Mitteln unterschiedlicher Förderungsansätze sowie unter EinÂbeÂzieÂhung endogener Ressourcen und Potenziale das Grätzel stärken und damit die soziale LeÂbensÂfähigkeit des Grätzels sicher.
Besonders zu empfehlen ist das Grätzl-Blattl. Eine Stadtteilzeitung für die Bewohner des Volkert- und Alliiertenviertels, die vierteljährlich erscheint. Die aktuelle Ausgabe gibt’s hier (pdf).
Qualitätsverlust beim Sprachgebrauch
Zwar verfassen durch Mail und SMS weit mehr Menschen als früher selbstständig (zumindest sehr kurze) Texte, aber dennoch nehmen Textverständnis und Grammatikwissen kontinuierlich ab.
Nach Darstellung des IDS-Linguisten Hardarik Blühdorn nimmt die Fähigkeit der Schüler ab, Texte zu verstehen, während die Texte selbst immer komplizierter werden. “Da öffnet sich eine Schere”, sagte Blühdorn. “Wir leben in einer Welt, die immer komplexer wird, und wir haben Texte, die das spiegeln.”
In einer Welt, in der viel zu viele Menschen bereits heute Dinge einzig und allein deswegen glauben, weil sie “irgendwo geschrieben” stehen, eine äußerst bedenkliche Entwicklung. Was ich schon lange fordere: Medienkompetenzunterricht an unseren Schulen!
Eichinger beklagte eine “Lücke im Grammatikwissen” deutscher Schüler und machte dafür das gesunkene Interesse am Lateinunterricht verantwortlich. Der Grammatikerwerb sei im deutschen Schulsystem früher ans Lateinische gebunden gewesen, das eine “typisch Grammatik geleitete Sprache” sei.
Zu diesem Aspekt ein kleiner Buchtipp: Karl-Wilhelm Weeber, Mit dem Latein am Ende?
[via science.orf.at]
MasterCard: The Evolution of a Global Brand Mark.
brandinfection.com [via monochrom]
Code v.2/CC-Wiki License
Lawrence Lessig first published Code and Other Laws of Cyberspace in 1999. After five years in print and five years of changes in law, technology, and the context in which they reside, Code needs an update. But rather than do this alone, Professor Lessig is using this wiki to open the editing process to all, to draw upon the creativity and knowledge of the community. This is an online, collaborative book update; a first of its kind.
Once the project nears completion, Professor Lessig will take the contents of this wiki and ready it for publication. The resulting book, Code v.2, will be published in late 2005 by Basic Books. All royalties, including the book advance, will be donated to Creative Commons.
Ein Interview, in dem Lawrence Lessing auch über dieses Projekt spricht, ist in der Business Week erschienen.
Ausserdem wurde, um den Lizenzerfordernissen von Wikis besser gerecht zu werden, die neue Wiki License — Attribution-ShareAlike 0.5 eingeführt. Momentan ist diese aber lediglich als Diskussionsbasis zu sehen. Anmerkungen und Verbesserungsvorschläge können hier gepostet werden.
[via netzpolitik.org]
CCCeBIT 2005
Dieses Jahr geht der CCCeBIT-Award als Anti-Preis an die Bundesdruckerei, wegen der geplanten Einführung der biometrischen Erkennungsmerkmale in Reisedokumenten verbunden mit unsicherer RFID-Technologie.
[beim CCC]
Filesharer in Frankreich freigesprochen
Man kann es nicht oft genug wiederholen: Raubkopierer¹ sind keine Verbrecher!
Ein französisches Berufungsgericht hat jetzt einen 22-jährigen Netznutzer freigesprochen, der sich nahezu 500 Filme aus dem Internet heruntergeladen hatte. Das Gericht entschied, dass die Downloads legale Privatkopien waren.
[Netzwelt via netzpolitik.org]
¹ Ich verwende diesen Terminus selbstverständlich nur in Anlehnung an die dummer Anti-Filesharing Kampagne der Filmindustrie. Natürlich hat ein Tauschbörsennutzer nichts mit einem Räuber gemein (vgl. Definition des Wortes “rauben” nach Duden: “gewaltsam wegnehmen, entreißen”).
