TV-Tipp: Hans Dampf kocht ab, Fr 17.2. 21h00 Okto

Hans Dampf in seiner Küche

Hans Dampf ist Deutschlands schrägster Fernsehkoch. Gut kochen können andere. Hans Dampf hantiert in Anzug und Fliege, im Malerkittel, im T-Shirt oder manchmal mit Perücke. Sein Outfit richtet sich ganz nach dem Gericht, dass er gerade zubereitet. Dies alles passiert im hauseigenen Kochstudio – seiner 9 qm großen Küche in Hamburg-Barmbek – in einer einzigen Kameraeinstellung.

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In Wien!

Diplomatie

In einem Wiener Außenringcafé. Ein Mann bestellt bei Hrn. Robert (Kellner) sein Frühstück.

Hr. Robert: Morgen!
Mann: Morgen! Eine Melange … und hams Ham and Eggs?
Hr. Robert: Ja, wieviele Eier sollnsn sein – ans, zwa, drei, fünfe, zehne?

Vorhang zu.

Anti-Werbung: McDonalds

McDonald's Videogame

McDonald’s Videogame: Während Firmen und Organisationen bereits seit langem deren Werbewirkung erkannt haben, ist seit kurzem eine neue Kategorie von Computerspielen entstanden. Die sogenannten “anti-advergames” persiflieren die Machenschaften großer Firmen.

For decades McDonald’s corporation has been heavily criticized for his negative impact on society and envinronment.There are inevitably some glitches in our activity: rainforest destruction, livelhood losses in the third world, desertification, precarization of working conditions, food poisoning and so on…

Denying all these well founded accusations would be impossible so we decided to create an online game to explain to young people that this is the price to pay in order to preserve our lifestyle.

We’ll continue on our way, with our well-known determination.

[via monochrom]

ANNO dazumal (1)

Die Eröffnung der Wiener Stadtbahn

Station Praterstern 1899

Ich kann ja gar nicht genug Werbung für das Online-Zeitungsarchiv der Österreichischen Nationalbibliothek (ANNO) machen. Es gibt meiner Menung nach keine interessantere Art Geschichte zu erfahren, als über alte Zeitungsartikel. In dem Sinne werde ich hier ab sofort in unregelmäßigen Abständen unter dem Titel “ANNO dazumal” den einen oder anderen Artikel featuren.

Der heutige Artikel beschäftigt sich mit der Erweiterung des wiener Stadtbahnnetzes um die Strecke vom Praterstern nach Meidling 1899. Eine Strecke, die auch heute noch von S- und U-Bahn befahren wird.

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Der 30. Juni 1899 ist ein Gedenktag in der Entwicklung Wiens, das mit diesem Tage den erstern Theil seiner Stadtbahn erhalten hat, welche diesen Namen verdient, und welche dem Verkehrsbedürfnisse der Kaiserstadt in wirklich schwer entbehrter Weise abhilft. Seit jenem Tage ist die Stadtbahnstrecke Praterstern-Verbindungsbahn-Meidling in Betrieb, welche den II. Bezirk mit Streifung der Inneren Stadt mit dem Süden und Westen Wiens verbindet und damit eine Verkehrslinie eröffnete, welche dem Bedürfnisse nach Decentralisierung der Bevölkerung bestens entgegenkommt. In wenigen Minuten ist man jetzt vom Stadtgebiete im Grün des Praters oder im Gebiete der Süd- und Westbahn, und die billigen Fahrpreise ermöglichen es Jedem, seine Wohnung in den lustigen und lichtreichen Vororten zu wählen, auch wenn ihn sein Beruf an den Aufenthalt in der Stadt bindet. Wir haben die neue Strecke mit unserem Zeichner durchwandert und die einzelnen Punkte derselben in wohlgelungenen Bildern festgehalten. Vorerst die prächtige Endstation Praterstern (Anm: siehe Bild), von der aus man einen entzückenden Ausblick in den Prater und auf das Panorama Wiens genießt. Von dort führt die Stadtbahn auf dem ehemaligen Viaduct der Verbindungsbahn zur Haltestelle Radezkyplatz, dem rießigen Doppelbahnhof Hauptzollamt, am Stadtpark vorüber zur Station Karlsplatz, im Wienflußbette an Margarethen und Mariahilf vorüber bis nach Meidling, wo sich die Bahn mit der bereits im Betrieb befindlichen Gürtellinie der Stadtbahn vereinigt. Nun fehlt noch die im Bau begriffene Donaucanallinie, um den eisernen Ring zu schließen, der Wien mit einem prakticablen Verkehrsnetze versieht, nach dem die Großstadt seit Jahrzehnten sich gesehnt hat.

[Quelle: Wiener Bilder, 9. Juli 1899]

Die Rettung der Audio-CD?

Mit dem CD-Logo “Ohne Kopierschutz” will der Verband Deutscher Musikschaffender [VDM] ein Zeichen gegen den Wettlauf der großen Musikkonzerne um den “unknackbaren” Kopierschutz für Musik-CDs setzen. “Erste Künstler testen diese Beschriftung gerade und wollen dem Käufer gleich sagen: ‘Diese CD kannst du hören und abspielen wo und wann immer du willst'”, so der VDM-Vorsitzende Klaus Quirini.

[futureZone.orf.at: Logo kennzeichnet CDs ohne Kopierschutz]