E-Voting in Estland

Am 16. Oktober wählt Estland landesweit und setzt dabei auf E-Voting – 21 Prozent wollen diese Option nutzen. Neben der einfachen Bedienbarkeit sticht eine besondere Funktion hervor – die Wähler können ihren Wahlwunsch beliebig oft ändern.

Dabei kritisiert der estnische Staatspräsident Arnold Rüütel an diesem System vor allem, dass durch die Möglichkeit zur Stimmänderung Nicht-Computer-Wähler nicht mehr mit den Internet-Benutzern gleichgestellt sind. Verfassungsrechtlicher Kleinkram! Meine Sorge dabei ist eher, dass durch ein solches System Wählerstimmen zum ersten Mal wirklich direkt käuflich sind. Jemand darüber nachgedacht?

[futureZone.orf.at: Estland wählt online]