
Der Zeigerpointer (eine tautologische deutsch-englische Wortschöpfungsfreiheit, die wir uns erlauben) ist die kärgste Form der printmedialen Kapitulation. Verschiedene Personen — in erster Linie in Lokalzeitungen und Zeitschriften regionaler Bedeutung — müssen für die Zeiss (u.ä.)-Optiken der Fotografen auf Dinge und Ereignisse hinweisen. Mit ihren blanken Händen! Die Dinge oder Ereignisse selbst nämlich — ob längst entschwundene Flüchtlinge, bereits geborgene Fahrzeugwracks oder völlig abgebrannte Gebäude — entziehen sich entweder durch ihre optische Fadesse, zeitliche Abgelaufenheit oder durch ihr Nicht-mehr-existent-Sein der Belichtung und (dicker Folgepfeil) massenmedialen Maschinerie. Gut, bleibt ja immer noch der Zeigerpointer. Der Zeigerpointer soll das doch mal zeigerpointen, bitteschön!
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