Im Leitartikel der Januarausgabe von Le Monde diplomatique versucht Ignacio Ramonet die momentane Krise der althergebrachten Medien zu analysieren. [via Dienstraum] Dabei geht er auch auf den Einfluss der Weblogs ein:
[…] beaucoup de lecteurs préfèrent la subjectivité et la partialité assumées des bloggers à la fausse objectivité et à l’impartialité hypocrite d’une certaine presse.
Bravo! Genau das ist es, was den Erfolg der Weblogs ausmacht. Davon könnten die Printmedien lernen, indem sie ihre Kommentarseiten ausdehnen; auch wenn dies auf Kosten der tagesaktuellen Berichterstattung geht, die sowieso nicht mehr den Anforderungen der Nachrichtenwelt des 21. Jahrhunderts entsprechen kann.