Schafft die Polytechnischen Schulen ab!

Der Bildungssprecher der österreichischen Grünen Dieter Brosz verlangt die Abschaffung der Polytechnischen Schulen, und die Einführung einer gemeinsamen Schule während der 9-jahrigen Schulpflicht.

Dieses Übergangsjahr wurde durch die Verlängerung der Schulpflicht auf neun Jahre eingeführt. Den für die SchülerInnen dieses Schultyps wichtigen Hauptschulabschluss gab es unverändert nach der 8. Schulstufe. Diese in sich unschlüssige Regelung führt dazu, dass die Leistungen im Polytechnikum für die SchülerInnen von untergeordneter Bedeutung sind. Darüber hinaus besuchen Tausende SchülerInnen in der 9. Schulstufe auch andere mehrjährige Schulformen, obwohl ihnen klar ist, dass sie sie nach einem Jahr wieder verlassen werden.

Die aktuelle Bildungsdiskussion sollte genutzt werden, um endlich mutige Schritte zu setzen. Oberflächliche Reformen, die bestehende Probleme nicht lösen, bringen uns nicht weiter.

[via gruene.at]

Vores Øl: Open Source Bier

Die dänische Brauerei Vores Øl hat unter einer Creative Commons-Lizenz ein Bier herausgebracht.

Vores Øl

How can beer be open source?
The recipe and the whole brand of Our Beer is published under a Creative Commons license, which basically means that anyone can use our recipe to brew the beer or to create a derivative of our recipe. You are free to earn money from Our Beer, but you have to publish the recipe under the same license (e.g. on your website or on our forum) and credit our work. You can use all our design and branding elements, and are free to change them at will provided you publish your changes under the same license (“Attribution & Share Alike”).

[via netzpolitik.org]

Den Tod zeigen?

Der Dienstraum greift die aktuelle Debatte auf und macht sich Gedanken, bis zu welchem Punkt Medien Bilder von Toten zeigen sollen bzw. ob dies überhaupt nötig ist, um das Grauen vom Katastrophen wie der in Südasien dieser Tage auszudrücken.

Weltklasse (5)

Es stinkt gewaltig:

ich weiß ja nicht, wer auf die grandiose Idee gekommen ist, während der unterrichtsfreien Zeit zwischen Weihnachten und Dreikönigsfest gleich auch sämtliche Putzdienste ersatzlos abzubestellen, aber für diejenigen, die in diesen Tagen im Hauptgebäude arbeiten, bieten sich schön langsam unzumutbare Zustände: schmutzige, stinkende Toiletten, kein Fetzchen Klopapier weit und breit, volle Mistkübel, in denen allmählich organisches Leben zu entstehen scheint, etc. Aber am Vormittag des 31.12. muss man/frau arbeiten oder Urlaub nehmen …

21C3 Nachlese

21C3

Zurück von meiner kleinen Wintertour hier nun, zugegebenermaßen ziemlich verspätet, eine kleine Nachlese zum 21C3:

Der absolute Schlager war auch dieses Jahr wieder der Fnord-Jahresrückblick von Felix von Leitner und Frank Rieger (Es war so voll, dass aufgrund der Feuerschutzbestimmungen einige Leute den Saal zu Beginn des Vortrages wieder verlassen mussten). Eine Zusammenfassung der dort erwähnten Nachrichten gibt’s hier.

Heise berichtet, dass die versammelte Hackerschaft beim 21C3 ihrer Verpflichtung nachkam, Web-Admins an deren Backup-Pflichten zu erinnern.

Bei der Berliner Morgenpost ist nachzulesen, wie diese Veranstalltung auf Externe wirkt.

[…] denn das Hackertum, das Tüfteln und Experimentieren am Rechner, ist seit jeher eine Männerdomäne. Jungs, pickelige Postpubertierende, studentische Zwanziger wie ältere Strickpulli-Träger tummeln sich. […] Ein schluffiges Heer aus grau gekleideten blassen Jungs in Kapuzenpullis, von dem nur das Klackern der Tastatur zu hören ist.

Weit vernünftigere Zusammenfassungen des Congress finden sich in der Telepolis: 21C3: Die Welt frei hacken bzw. 21C3: Hebel, die man drücken kann.

Hier findet sich ein besonders interessantes Interview, das Linda Link am 21C3 mit Joi Ito geführt hat.

Sehr zu empfehlen sind die gesammelten Proceedings zum 21C3 (pdf).

Viele Bilder des Congress finden sich hier.