Schöner Leben …

… mit Open Source!

In der Süddeutschen hält der Schriftsteller Stephan Maus ein Plädoyer für Open Source. Nach schlechten Erfahrungen mit seiner alten Arbeitsumgebung hat er die Konsequenzen gezogen, ein altes Notebook für 50 € ersteigert, NetBSD installiert und diesen Schritt nicht bereut.

Nehmt Euch ein Beispiel, die Ihr mich Tag täglich mit Fragen zu komischen Betriebssystemen überschwemmt!

[via netzpolitik.org]

Achtung Kamera!

Kämpft gegen die lückenlose Überwachung in der Wiener U-Bahn: www.camdome.org!

Man möchte Sie glauben lassen, dass Kameraüberwachung und Ähnliches notwendig wären, um mit neuartigen Gefahren fertig zu werden. Der Verzicht auf so manches Grundrecht wäre eben ein notwendiges Übel, meinen zumindest mache Überwachungsbeführworter. In Wahrheit jedoch leben wir in einem sehr sicheren Umfeld. Neu ist nicht die angebliche Bedrohung, sondern die künstliche Panikmache um diese. Lassen Sie sich nicht in die Irre führen und lassen Sie sich nicht Ihrer Grundrechte berauben. In der U-Bahn nicht ausspioniert zu werden ist so ein Grundrecht.

Die Wiener Seel’

Jörg Mauthe

Zwei Wiener diskutieren.
Einer entwickelt seine Meiung und begründet sie. Der andere bringt hierauf eine ganz und gar gegsätzliche Meinung vor und stützt sie ebenfalls mit guten Gründen.
Wird daraus ein Streit entstehen? Werden sich die Gesprächspartner veranlaßt fühlen, ihre Meinungen gegeneinander abzuwägen? Werden beide versuchen, in logischer Argumentation die Richtigkeit der eigenen und die Unrichtigkeit der anderen Meinung nachzuweisen?
Da es sich um Wiener handelt, werden sie nichts dergleichen tun. Vielmehr wird der eine, nachdem er die Meinung des anderen zur Kenntnis genommen und kurz bedacht hat, mit höchster Wahrscheinlichkeit nur jene drei einsilbigen Worte äußern, in denen alle Weißheit dieser Stadt beschlossen ist: “Is auch wahr…” wird er sagen. […]

[Jörg Mauthe, Durch die Seele des Wieners]

Technologie ohne Barrieren, 8.4. MQ/Wien

Schnittstellen öffnen nicht nur Zugänge, sie verschließen diese auch, wenn man die Anforderungen an sie nicht erfüllt. Gleichzeitig erweitert Technologie den Handlungsspielraum von körper- beziehungsweise sinnesbeeinträchtigten Menschen. Mehr auf einer Enquete am 8. April im Wiener MQ. Der Eintritt ist frei.

Partizipieren! [mehr bei der quintessenz]

quintessenz: NSA/Datamining: Performance 1.4. Wien/MQ

Das muntere Minieren in Mails aus Atomlabor und Raketenschmieden, von NSA und der globalen Biometrie/industrie geht weiter am 1. April 19 Uhr. Artist in Residence David Bovill und friendz gestalten am Freitag 19.00 im Wiener Museumsquartier [electric avenue] eine Performance der abgefahrenen Art zum Thema.

[link]

Partizipieren!

Minderheitenschutz

Ethno::log: Die Sorben gründen ihre eigene Partei

Die Wikipedia fasst zusammen:

Am 28. März 2005 fand der Gründungsparteitag für die Wendische Volkspartei in Peitz (Picnjo) statt. Es handelt sich um eine Partei der sorbischen Minderheit nach dem Vorbild des SSW in Schleswig-Holstein, der dort die dänische Minderheit vertritt. Es soll erreicht werden, dass die Wendische Volkspartei genau wie der SSW in Brandenburg (Niederlausitz) und Sachsen (Oberlausitz) nicht der 5%-Hürde unterliegen soll. Erster Parteivorsitzender wurde Hannes Kell. Die nunmehr erfolgte Parteigründung ist unter der sorbischen Minderheit nicht unumstritten.