Neu in der genialen Mediensammlung von Chaos TV: The Internet Is For Porn (mp3). Köstlich!
TV-Tipp: Darwin’s Nightmare, Mi 3.5. 22h30 ORF 2

Quelle: coop99.at
In eindrucksvollen Bildern zeigt der Tiroler Regisseur Hubert Sauper die erschütternden Folgen der Globalisierung. Der in den sechziger Jahren im ostafrikanischen Viktoriasee ausgesetzte Nilbarsch hat das ökologische Gleichgewicht empfindlich gestört – als weltweiter Exportschlager werden seine weißen Filets nun bevorzugt gegen Munition für die Bürgerkriegsparteien getauscht.
[Link]
Wien war anders, ab 27.4. Wien Museum Karlsplatz
Anders als die romantisierenden Vedutenmaler dokumentierte August Stauda (1861-1928) seine Zeit nüchtern und realistisch. Straßenzug um Straßenzug ging er jene Gegenden ab, die bald darauf aus dem Stadtbild verschwanden. Systematisch und detailgenau hielt er auf seinen Fotos Häuser, Fassaden, Portale, Innenhöfe und das Alltagsleben der Menschen fest.
Partizipieren!
[Link]
In Wien! (2)
Direkt
In einem Wiener Außenringcafé. Nachdem ein junges Paar genüsslich eine Gulaschsuppe verspeisst hat, serviert der Kollege vom Hrn. Robert (Kellner) ab.
Kollege vom Hrn. Robert: Hat’s g’schmeckt?
Junger Herr: Danke, super!
Kollege vom Hrn. Robert: Darf’s noch was sein?
Junge Dame: Eine Melange bitte.
Kollege vom Hrn. Robert: Eine Melange nach einer Gulaschsupp’n – na Mahlzeit!
Vorhang zu.
Klezmer modern (mp3)
Quelle: geoffberner.com |
Auf der Webseite des wunderbaren kanadischen Musikers Geoff Berner finden sich zahlreiche
Kostproben aus all seinen drei Alben. Interessant bei seiner Musik sind vor allem die klezmeresken Einflüsse. Meine Favoriten:
Maginot Line (von “We Shall Not Flag Or Fail, We Shall Go On To The End”) und
Lucky Goddamn Jew (von “Whiskey Rabbi”).
[Link]
EAST erh, egg, 14. – 17.4. Wien (Fluc & Metalab)
Morgen ist’s soweit! Trotz kleinerer organisatorischer Schwierigkeiten beginnt am Freitag der EasterHegg – dieses Jahr in Wien (Programm). Der ursprüngliche Plan, die ganze Veranstaltung im Fluc ablaufen zu lassen musste geändert werden, weil die Wanne (aka “der Bunker”) noch nicht soweit fertig ist (
Bilder), um die beiden dort angestezten Tracks (Damen & Herren) in ihr stattfinden zu lassen. Glücklicherweise steht mit dem erst am Dienstag eröffneten
Metalab (
Bilder) eine wunderbare Ausweichlocation zur Verfügung.
Partizipieren!
[Link]
Jiddische Texte

Quelle: Universitätsbibliothek Frankfurt am Main
Auf den Seiten der Universitätsbibliothek Frankfurt am Main finden sich etwa 800 jiddische Bücher aus den letzten fünf Jahrhunderten. Neben Klassikern wie Scholem Alejchems Tevje der milchiger (Übrigens mein Lieblingsbuch!) und religiösen Texten, finden sich in der Sammlung auch ganz praktische Fibeln wie
Über die Pflichten der jüdischen Frau mit Anleitungen zum Umgang mit der Menstruation. Nur das
hebräische Alphabet sollt’ man halt fließend lesen können! ;)
[Link]
Alte Karten: Post- u. Eisenbahn-Reisekarte 1852 (updated)

Quelle: Der Schockwellenreiter
Eine wunderbare Karte von Mitteleuropa und all seinen Bahnverbindungen im Jahre 1852 findet sich bei
Euratlas. Interessant ist dabei auch die Fahrplan-Tabelle am unteren Rand der Karte (Wien-Berlin in 34 Stunden!).
Update: Und fast noch interessanter ist die “Fluß-Dampfschiffahrts-Tabelle” mit Verbindungen wie Wien-Constantinopel (240 Stunden).
[Link via
Der Schockwellenreiter]
Kinotipp: ODESSA… ODESSA
Der lyrische Dokumentarfilm der Regisseurin Michale Boganim zeigt eine Reise von Odessa in der Ukraine nach „Little Odessa“ in Brooklyn/New York und nach Ashdod in Israel, wo die emigrierten Juden überraschender Weise als Russen definiert werden. Der Film zeigt die Geschichte einer einst einzigen Jüdischen Gemeinschaft, die heute auf drei Kontinente verstreut ist. Auf den Spuren der EmigrantInnen begegnet die Regisseurin außergewöhnlichen Lebensgeschichten, Lebenseinstellungen, Hoffnungen, Humor sowie Illusionen. Eine Reise durch verschiedene Zeiten und Orte bildet sich ab und zeichnet exemplarisch die Geschichte der Diaspora.
Ab Samstag im Wiener Topkino (Programm) und ab Sonntag in Graz.
[via BAOBAB Medientipp]
Metroblogging Leopoldstadt: Das neue FLUC (2)

Quelle: fluc.at
Am 1. April ist es soweit! Auf Metroblogging Vienna erinnert uns Michael Zeltner daran, dass am kommenden Samstag das neue FLUC seine Pforten öffnet. Für all jene die nicht solange warten wollen, gibt’s bereits am Freitag eine
Präsentation des neuen Veranstaltungsraums.
Bei dieser Gelegenheit auch gleich noch ein bisserl Werbung für eine Veranstaltung, die vom 14. bis zum 17. April im FLUC stattfindet: EAST erh, egg 2006. Partizipieren!
[Link]
