Gestern Nacht von den Linzer Linuxwochen zurückgekommen, hab’ ich mich heut’ daran gemacht, meine Notizen durchzugehen. Interessante Projekte werd’ ich in den nächsten Tagen auch hier verlinken.
Déjà vu?
Da lese ich am Samstag Vormittag im Standard zum 60. Geburtstag der ÖVP ein Interview mit derern ehemaligem Obmann Erhard Busek. Auf die Frage nach einer “Ära Schüssel” antwortet er, dass von einer Ära Kreisky ja heute auch niemand mehr spreche.

Soweit so gut! Nachdem dann am Abend die Linuxwochen ein Ende gefunden haben, und ich mich vom Ars Electronica Center auf den Weg zum Bahnhof mache, seh’ ich folgendes:

Was zu widerlegen war! (Was ist eigentlich das Gegenteil zu Quot erat demonstrandum?)
Change MAC address on OpenBSD
Auf openbsd-cvs ist zu lesen, dass ifconfig unter OpenBSD künftig auch die Möglichkeit bieten wird, die MAC-Adresse seiner Netzwerk-Interfaces zu setzten. Ein äußerst praktisches Feature! Damit wird sea.c endgültig unnötig.
Linuxwochen 2005 (2)
Beginnend mit morgen, machen die diesjährigen Linuxwochen für vier Tage Station in Linz. Meine Erfahrungen aus den letzten Jahren und das diesjährige Programm versprechen Gutes. Am Freitag und am Samstag werde auch ich vor Ort sein. Partizipieren!
Schöner Leben …
… mit Open Source!
In der Süddeutschen hält der Schriftsteller Stephan Maus ein Plädoyer für Open Source. Nach schlechten Erfahrungen mit seiner alten Arbeitsumgebung hat er die Konsequenzen gezogen, ein altes Notebook für 50 € ersteigert, NetBSD installiert und diesen Schritt nicht bereut.
Nehmt Euch ein Beispiel, die Ihr mich Tag täglich mit Fragen zu komischen Betriebssystemen überschwemmt!
[via netzpolitik.org]
Achtung Kamera!

Kämpft gegen die lückenlose Überwachung in der Wiener U-Bahn: www.camdome.org!
Man möchte Sie glauben lassen, dass Kameraüberwachung und Ähnliches notwendig wären, um mit neuartigen Gefahren fertig zu werden. Der Verzicht auf so manches Grundrecht wäre eben ein notwendiges Übel, meinen zumindest mache Überwachungsbeführworter. In Wahrheit jedoch leben wir in einem sehr sicheren Umfeld. Neu ist nicht die angebliche Bedrohung, sondern die künstliche Panikmache um diese. Lassen Sie sich nicht in die Irre führen und lassen Sie sich nicht Ihrer Grundrechte berauben. In der U-Bahn nicht ausspioniert zu werden ist so ein Grundrecht.
GPE: The GPE Palmtop Environment
Die neuen Screenshots des freien Linux-Handheld-Desktops GPE machen echt Lust auf den Umstieg. Mein alter Palm hat sowieso bald ausgedient!
Die Wiener Seel’

Zwei Wiener diskutieren.
Einer entwickelt seine Meiung und begründet sie. Der andere bringt hierauf eine ganz und gar gegsätzliche Meinung vor und stützt sie ebenfalls mit guten Gründen.
Wird daraus ein Streit entstehen? Werden sich die Gesprächspartner veranlaßt fühlen, ihre Meinungen gegeneinander abzuwägen? Werden beide versuchen, in logischer Argumentation die Richtigkeit der eigenen und die Unrichtigkeit der anderen Meinung nachzuweisen?
Da es sich um Wiener handelt, werden sie nichts dergleichen tun. Vielmehr wird der eine, nachdem er die Meinung des anderen zur Kenntnis genommen und kurz bedacht hat, mit höchster Wahrscheinlichkeit nur jene drei einsilbigen Worte äußern, in denen alle Weißheit dieser Stadt beschlossen ist: “Is auch wahr…” wird er sagen. […]
[Jörg Mauthe, Durch die Seele des Wieners]
Introducing UseModWiki
UseModWiki is a single Perl script that can be deployed on any Web server that supports CGI scripting. It keeps its data in simple flat files (no database back end required) using modules that are part of the standard Perl installation. As a result, the overhead in terms of preparing a machine to run your wiki is quite low.
Technologie ohne Barrieren, 8.4. MQ/Wien
Schnittstellen öffnen nicht nur Zugänge, sie verschließen diese auch, wenn man die Anforderungen an sie nicht erfüllt. Gleichzeitig erweitert Technologie den Handlungsspielraum von körper- beziehungsweise sinnesbeeinträchtigten Menschen. Mehr auf einer Enquete am 8. April im Wiener MQ. Der Eintritt ist frei.
Partizipieren! [mehr bei der quintessenz]
