Big Brother Awards 2005, Di 25.10. Wien

Big Brother Awards 2005

Die Gala der Big Brother Awards findet dieses Jahr im Wiener Rabenhof Theater (3. Bezirk, Rabengasse 3) und BBA-üblich, bei freiem Eintritt statt. Der Saal hat begrenzte Kapazität, daher bitte beachten: Beginn 21 Uhr, Einlaß 20:30 Uhr. Der Termin ist heuer schon der Vorabend des Nationalfeiertags, also am 25. Oktober.

Die Nominierungen können schon jetzt bewundert werden. Partizipieren!

[Link]

Netzwerkallmende Vortrag, Mo 24.10. Wien

Armin Medosch, Autor des Buches “freie Netze” und freenetworks-
Vorreiter zu Gast im Wiener Museumsquartier.

Der Verein www.funkfeuer.at und 5uper.net laden zum Vortrag

Freie Netze, Geschichte und aktuelle Entwicklungen
Montag, 24.10.2005, 18:00
Museumsquartier, MQ21, bei 5uper.net
Eintritt frei

Armin Medosch (http://de.wikipedia.org/wiki/Armin_Medosch) seines
Zeichens nach Autor, Journalist, Künstler und Mitbegründer von
Wireless London wird über Erfahrungen und aktuelle Entwicklungen der
freenetwork community berichten. Medosch war massgeblich am Aufbau
von wireless London beteiligt. Sein Buch “freie Netze”, das vom Heise
Server heruntergeladen [ftp://ftp.heise.de/pub/tp/buch_11.pdf] werden
kann ist das erste Werk über das Phänomen freier WLAN Netzwerke.

Partizipieren!

[via vibe.at]

Wer seinen Pass verliert…

… schützt seine Privatsphäre. Und das gilt nicht nur für Deutschland. Auch in Österreich hat man nur noch bis Ende nächster Woche Gelegenheit, einen RFID-losen Pass zu beantragen, mit dem man noch zehn Jahre lang visalos in die Vereinigten Staaten einreisen darf. Danach ist dies nur noch mit einem (evtl. verlängertem) alten Pass, bzw. einem neuen ePass erlaubt (Der Wiener Lloyd berichtete).

[CCC: Wer seinen Pass verliert …]

1. Österreichisches Wikiposium, Mo 7.11. Wien

Symposium über Wiki-Systeme und ihre Anwendung

Seit zehn Jahren gibt es freie Wissensdatenbanken im Internet, benannt nach dem hawaiianischen Wort für “schnell”. Dieses basisdemokratische Knowledge-Tool wird nun im Rahmen des ersten Österreichischen Wikiposiums in Wien gewürdigt.

Am 7. November im Tech Gate Vienna; Herbert Hrachovec, Franz Nahrada und Erik Möller inkl. Partizipieren! (Anmeldung)

[futureZone.orf.at: Das erste österreichische Wikiposium]

Brno und die Weiße Moderne

Brno

Auf Eurozine findet sich ein Lettre-Artikel, in dem Karl Schlögel die Stadt der Weißen Moderne Brno beschreibt.

Brünn war eine der dynamischsten und modernsten Städte der Donaumonarchie, ein Zentrum der Textil- und Maschinenbauindustrie und der Lederverarbeitung. Seit dem Bau der Eisenbahnstrecke Wien-Brünn 1839 hatte sich die Stadt zu einem Verkehrsknotenpunkt entwickelt. Brünn war fast so etwas wie eine Vorstadt von Wien geworden.

[Eurozine: Karl Schlögel, Reise nach Brünn: eine Archäologie der Zwischenkriegsmoderne]

EFF entschlüsselt geheime Kennzeichnung von Farbkopien

Bereits im Jahr 2004 hat die Firma Canon die Negativ-Datenschutz-Auszeichnung Big Brother Award für ihre Praxis erhalten, auf jede Farbkopie einen mit bloßem Auge nicht sichtbaren Code aufzudrucken, der technische Details über den verwendeten Farbkopierer enthält. Der CCC beschreibt diese Technik in diesem Artikel.

Der Electronic Frontiers Foundation (EFF) ist es mit Hilfe einer großen Zahl von eingesendeten Beispiel-Drucken gelungen, den auf jedes Blatt gedruckten Punkt-Code zu entschlüsseln und detailliert zu beschreiben. Bei einigen Geräten wird nicht nur die Seriennummer des Gerätes aufgedruckt, sondern auch Datum und Uhrzeit.

[CCC: EFF entschlüsselt geheime Kennzeichnung von Farbkopien]

مغرب in die EU

Bei Gibraltar sind es 14 Kilometer, die die Europäische Union vom Maghreb trennen; bei Ceuta und Melilla sogar nur wenige Meter. In der Zeit hält Tahar Ben Jelloun ein eindrucksvolles Plädoyer für eine Annäherung des Maghreb an die EU. Dabei sind es hauptsächlich historische und kulturelle Fakten, die für einen Beitritt Marokkos, Tunesiens oder Algeriens in die EU sprechen.

Vor diesem Hintergrund sieht sich der Maghreb notwendigerweise als nächste Etappe: erst die Türkei, dann der Maghreb. Warum? Weil diese Region ein gemeinsames Stück manchmal schmerzlicher Geschichte mit mindestens drei europäischen Ländern teilt, nämlich mit Frankreich, Spanien und Italien. Heute drückt sich diese Bindung in Politiken der kulturellen und wirtschaftlichen Zusammenarbeit aus. In Marokko spricht man Französisch und Spanisch, man liest die europäische Presse, schaut europäisches Fernsehen, träumt von Europa, kämpft um Schengen-Visa, kultiviert die Zugehörigkeit zum Mittelmeerraum und vor allem: Man zählt auf die Festigung der Modernität, um der islamistischen Welle zu entgehen. In Algerien wie in Tunesien ist Zweisprachigkeit die Regel.

[Die Zeit: Tahar Ben Jelloun, Die Barbaren kommen]