Zur Lösung der Verkehrsprobleme

Da wurde gestern Abend in der ORF-Sendung “Offen gesagt” wieder einmal über die leidigen Verkehrsprobleme in Österreich diskutiert. Dabei wurde wiederholt, was man von diesen Diskussionen eh schon kennt: PKW-Maut Ja oder Nein, die LKW-Maut und ihre Nebeneffekte, der Transitverkehr, … Und wieder einmal höre ich zu, und frage mich, warum niemand auf die Idee kommt (kommen will?), einfach die Mineralölsteuer (möglichst europaweit) zu erhöhen. Dabei meine ich nicht etwa eine Erhöhung der Spritpreise im Cent-Berreich, wie sie auch heute schon mehrmals jährlich aufgrund des steigenden Ölpreises stattfindet, sondern eine kostendendeckende Erhöhung. LKW- und Individualverkehr müssen sich selbst finanzieren! Im Gegenzug könnte man dafür über eine Abschaffung der bisherigen Besteuerungen des Straßenverkehrs (LKW-Maut, Autobahnvignette, etc.) nachdenken.

Eine fairere Maßnahme zur Finanzierung des Verkehrs fällt mir nicht ein. Vielfahrer müssten dann mehr bezahlen als Leute, die ihr Auto vielleicht nur ein oder zwei mal pro Woche benutzen. LKWs mit einem hohen Spritverbrauch wären von dieser Maßnahme weit mehr betroffen, als PKWs. Und auch das Problem, dass bei herkömmlichen Maut-Systemen nur die Fahrten auf Autobahnen besteuert werden, was dazu führt, dass das Verkehrsaufkommen auf Nebenstrecken unerträglich wird, wäre damit Geschichte.

Das ganze kombiniert mit einer Erhöhung der Pendlerpauschale, Unterstützungen für Landwirte und einer Entwicklungsoffensive im öffentlichne Verkehr …

… oder denk’ ich da falsch?

Das Wiener Klima

Migranten weht in Wien ein eisiger Wind ins Gesicht, die “Freiheitlichen” suchen die Angst vor “französischen Zuständen” auszubeuten – und haben Erfolg

Nuray, Mehmet, Ibrahim, Fitim, Dejan und Tausende andere Jugendliche leben in einer Stadt, in der seit Frühjahr dieses Jahres die größte Hetzkampagne gegen Menschen einer anderen Kultur seit 1945 geführt wird. Heinz Christian Strache, der Chef der vor kurzem noch tot gesagten Freiheitlichen Partei Österreichs, überschlägt sich seit Frühjahr dieses Jahres mit Kampagnen, die in der westlichen Welt in ihrer Menschenverachtung einzigartig sind.

[Telepolis: Das Wiener Klima]

Koks im Rhein!

Für besonders aufschlussreich halten die Nürnberger Forscher die Analyse des Rheinwassers. Knapp 11 Tonnen reines Kokain pro Jahr verbrauchen demnach allein die rund 38,5 Millionen Menschen, deren Abwässer der Rhein bei Düsseldorf enthält. Tag für Tag schwappen dort die Abbauprodukte von rund 30 Kilogramm reinem Kokain von der Toilette in Richtung Klärwerk. Straßenwert: rund 4,5 Millionen Euro. Pro Jahr kommt so allein an dieser Stelle die ungeheure Summe von 1,64 Milliarden Euro zusammen.

Aber wer weiß? Vielleicht hat ja Fefe (Danke für den Link!) recht, wenn er in seinem Blog folgendes behauptet. ;)

Und ich bin mir sicher: das kommt alles aus der Schweiz!1!!

[spiegel.de: Deutsche koksen ungeahnte Mengen]

Semapedia.org

Eines der vielen Projekte, die heute beim 1. Österreichischen Wikiposium (Eine Zusammenfassung der Veranstaltung gibt’s auf heise online) vorgestellt wurden, ist Semapedia.org. Dieses Projekt versucht eine Verbindung zwischen Objekten der realen Welt und den Informationen, die sich in der Wikipedia über diese Objekte finden, herzustellen.

Das System ist denkbar einfach: Auf Semapedia.org kann man sich einen 2D-Barcode ausdrucken, der eindeutig einen bestimmten Wikipedia-Artikel identifiziert (z.B. http://de.wikipedia.org/wiki/Kaffee_Alt_Wien). Diesen “Tag” kann man dann einfach an das zugehörige Objekt in der realen Welt kleben (siehe Bild). Jerdermann der diesen Tag nun sieht, kann ihn mit einem Reader, den es für fast alle gängigen Handys gibt, auslesen und bekommt automatisch den zugehörigen Artikel angezeigt.

Links zwischen der physischen und der virtuellen Realität: Genial!

[Link]