Wiener Linien bilingual

Kurz ziehen

Wien – Die Hinweisschilder in der Wiener U-Bahn sowie in Bussen und Straßenbahnen werden zweisprachig. Ab sofort werden die Fahrgäste nicht mehr nur auf Deutsch, sondern auch auf Englisch informiert. Zum Beispiel wird auf den Türen in den U-Bahn-Waggons das “Kurz ziehen” durch ein “pull sharply” ergänzt. Der Start der Umstellung erfolgte pünktlich zu Beginn der österreichischen EU- Ratspräsidentschaft.

Traurig nur, dass man erst jetzt auf diese Idee kommt.

[derStandard.at: Die Wiener U-Bahn wird zweisprachig]

Jüdische Sprachen

Im Laufe der Jahunderte haben Juden in der Diaspora unterschiedlichste Sprachen und Dialekte entwickelt. Die Jewish Language Research Website zeigt deren Vielfalt.

Throughout the world, wherever Jews have lived, they have spoken and/or written differently from the non-Jews around them. Their languages have differed by as little as a few embedded Hebrew words or by as much as a highly variant grammar. A good deal of research has been devoted to a number of Jewish languages, including Yiddish, Judeo-Spanish, Judeo-Arabic, Judeo-Italian, Jewish English, and Jewish Neo-Aramaic. This website displays information about several Jewish languages, as well as about some of the researchers who have written about them.

[via Languagehat]

Die großen Konservativen werden modern

NZZ & FAZ

Die “Neue Zürcher Zeitung” hat mit ihrer Dienstagausgabe das Erscheinungsbild geändert. Am auffälligsten ist ein relativ großes Farbfoto auf der ersten Seite, weniger spektakulär die Einführung von Querlinien das ganze Blatt hindurch und einer Überblicksseite mit dem Wetter und einem japanischen Zahlenrätsel.

Sieht sehr sympathisch aus!

[derstandard.at: “Neue Zürcher”: Reform für bessere Lesbarkeit]

Rettet den Palast der Republik!

Palast der Republik

Beim Bündnis für den Palast gibt es eine Unterschriftenliste gegen den geplanten Abriss des Palast der Republik. Anstatt dieses historische Gebäude zu schützten, versucht man in Berlin offensichtlich historische Wunden mit der Abrißbirne zu bewältigen. Schweinerei!

Als Wiener war ich bei meinen Berlin-Besuchen immer wieder fasziniert vom Anblick dieses architektonischen Meisterwerks. Ich jedenfalls hoffe, dass ich den Palast bei meinem letzwöchigen Berlin-Besuch nicht zum letzten Mal gesehen habe (siehe Bild).

[via Der Schockwellenreiter]

22C3, 27.-30.12. Berlin (2)

22C3

Seit heute läuft in Berlin der diesjährige Chaos Communication Congress (22C3). Die Medien berichten bereits fleißigst:

Auch Bilder finden sich bereits jetzt en masse im Netz. Für all jene, die es in diesem Jahr nicht nach Berlin schaffen gibt’s einen Livestream (Fahrplan) und Liveberichterstattung von den Konferenzbloggern. Ach ja, Daten findet man am Congress natürlich auch zu Genüge.

Ich mach’ mich morgen früh auf den Weg nach Berlin. Als Freund des Bahnfahrens hab’ ich mir dafür eine etwas alternativere Route überlegt: Wien Südbahnhof – Pardubice – Liberec – Zittau – Görlitz – Dresden – Berlin. Dreiländereck ich komme!

Partizipieren!

[Link]

Westmusikverbot im Iran

TEHRAN, Iran (AP) — Hard-line President Mahmoud Ahmadinejad has banned Western music from Iran’s radio and TV stations, reviving one of the harshest cultural decrees from the early days of the 1979 Islamic Revolution.

Klingt für mich nach einem Verbot, das man nicht einmal im Iran ernst nehmen wird. Schön ist aber auch der themenbezogene “Quickvote” von CNN:

Whose music would you most like to ban?
The Eagles
Eric Clapton
George Michael
Kenny G

[CNN.com: Iran bans Western music via Fefe]