{"id":592,"date":"2005-11-16T00:54:38","date_gmt":"2005-11-15T22:54:38","guid":{"rendered":"http:\/\/www.wienerlloyd.net\/?p=592"},"modified":"2005-11-16T00:54:38","modified_gmt":"2005-11-15T22:54:38","slug":"die-ewige-angstmache-der-ifpi","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/old.wienerlloyd.net\/?p=592","title":{"rendered":"Die ewige Angstmache der IFPI"},"content":{"rendered":"<p>Da hei\u00c3\u0178t es auf derStandard.at: <img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/wienerlloyd.net\/wp-images\/link\" alt=\"\"\/><a href=\"http:\/\/derstandard.at\/?url=\/?id=2242671\">150 heimische Tauschb\u00c3\u00b6rsen-User zahlen Schadenersatz an Musikwirtschaft<\/a>. Aber nicht etwa, weil sie dazu verurteilt wurden, sondern &#8230;<\/p>\n<blockquote><p>Von den 275 Verfahren gegen \u00c3\u00b6sterreichische Ben\u00c3\u00bctzer von Internet-Musiktauschb\u00c3\u00b6rsen, die der Verband der \u00c3\u00b6sterreichischen Musikwirtschaft IFPI Austria wie angek\u00c3\u00bcndigt eingeleitet hat, wurden bisher 150, gr\u00c3\u00b6\u00c3\u0178tenteils <strong>au\u00c3\u0178ergerichtlich beigelegt<\/strong>, wobei sich die ertappten Filesharer u. a. zur Zahlung von jeweils bis zu 5.500 Euro Kosten- und Schadenersatz verpflichtet haben.<\/p><\/blockquote>\n<p>Warum tun die das? Die im folgenden aufgef\u00c3\u00bchrten Rechtsgrundlagen sind ja hoffentlich nicht der Grund daf\u00c3\u00bcr!<\/p>\n<blockquote><p>Das Vorgehen gegen Downloader sieht die IFPI durch gerichtliche Grundsatzentscheidungen gekl\u00c3\u00a4rt: So hat etwa in \u00c3\u2013sterreich der Oberste Gerichtshof mit Urteil vom 26.7.2005 klar gestellt, dass Internetprovider bei Gesetzesverst\u00c3\u00b6\u00c3\u0178en zur Auskunft \u00c3\u00bcber Name und Adresse der User verpflichtet sind.<\/p><\/blockquote>\n<p>Unrelevant! &#8230; weiter:<\/p>\n<blockquote><p>Weiter habe eine einstweilige Verf\u00c3\u00bcgung des Handelsgerichts Wien best\u00c3\u00a4tigt, dass bei der Teilnahme an Filesharing Urheberrecht verletzt wird.<\/p><\/blockquote>\n<p>Wow, eine &#8220;einstweilige Verf\u00c3\u00bcgung des Handelsgerichts Wien&#8221;. Schei\u00c3\u0178 mich an!<\/p>\n<blockquote><p>Erg\u00c3\u00a4nzend haben Gerichte in mehreren internationalen Verfahren entschieden, dass die Betreiber von Tauschb\u00c3\u00b6rsen f\u00c3\u00bcr Urheberrechtsverletzungen auf ihren Netzen verantwortlich sind und haften (Grokster-Urteil des US Supreme Courts, Kazaa-Urteil in Australien, Kuro-Urteil in Taiwan und Soribada-Urteil in Korea).<\/p><\/blockquote>\n<p>Ist US-Recht bei uns g\u00c3\u00bcltig? Ist australisches Recht bei uns g\u00c3\u00bcltig? Ist taiwanesisches Recht bei uns g\u00c3\u00bcltig? Ist koreanisches Recht bei uns g\u00c3\u00bcltig? Nein, nein, nein und nochmal nein! Und selbst, wenn dies der Fall w\u00c3\u00a4re. Da steht: &#8220;dass die Betreiber von Tauschb\u00c3\u00b6rsen f\u00c3\u00bcr Urheberrechtsverletzungen auf ihren Netzen verantwortlich sind&#8221;. Welche Urheberrechtsverletzungen?<\/p>\n<p>Die ewige Angstmache kotzt mich an. In diesem Sinne: Happy filesharing!<\/p>\n<p>[derStandard.at: <img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/wienerlloyd.net\/wp-images\/link\" alt=\"\"\/><a href=\"http:\/\/derstandard.at\/?url=\/?id=2242671\">150 heimische Tauschb\u00c3\u00b6rsen-User zahlen Schadenersatz an Musikwirtschaft<\/a>] <\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Da hei\u00c3\u0178t es auf derStandard.at: 150 heimische Tauschb\u00c3\u00b6rsen-User zahlen Schadenersatz an Musikwirtschaft. 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